Der Stoß zurück in die Realität der Schule

schueler.mironDatum: Montag, der 07.12.2015
Mittagsposition: 15° 15,9′ N; 050° 16,7′ W
Etmal: 144sm
Wetter: Lufttemperatur: 28,5° C, Wassertemperatur: 27°C, Wind: ENE5
Autor: Miron

Der heutige Tag begann wie ein ganz normaler Montag:
Einige hatten Wache, einige hatten Praktikum, die Backschaft war in der Kombüse und die Unterrichtsgruppe A hatte Unterricht. Allerdings wachte jeder mit einer zumindest leichten Nervosität im Hinterkopf auf und, auch wenn man den Tag wie gewohnt begann, so dachte doch jeder: „HEUTE IST DER MATHETEST!“ In den letzten Tagen hatten sich fast alle nicht nur in der Freiarbeit sondern auch in der Freizeit intensiv mit Übungsaufgaben aus dem Freiarbeitsordner auseinandergesetzt. So gut wie alle hatten den Stoff spätestens bis zum Vorabend wiederholt und größtenteils auch verstanden. Somit gingen alle mit einem mehr oder weniger guten Gefühl in die Klausur/ den Test/ die Arbeiten/ die Schulaufgabe – wie auch immer das in den verschiedenen Bundesländern oder Schulen auch genannt wird.
Die Messe war extra mit Ventilatoren ausgestattet worden, was wesentlich zur Verbesserung der Durchlüftung des Raumes beigetragen hat.
Zuerst war Unterrichtsgruppe A von 10:10 Uhr bis 10:55 Uhr Bordzeit dran und während diese Gruppe nach Ablauf der Zeit durch den Deckshausniedergang die Messe verließ, kam die zweite Gruppe schon von der anderen Seite in die Messe, um dann von 11:00 Uhr bis 11:45 Uhr den Test zu schreiben.
Im Vergleich zu Zuhause war die Vorbereitungszeit aufgrund des Bordalltages deutlich verkürzt gewesen, so dass sich einige auch mit den stark praxisbezogenen Aufgaben schwer taten. Das Ergebnis wird zeigen, wie es uns tatsächlich ergangen ist. Während anfangs noch eifrig darüber diskutiert wurde, stellten sich bald die Gespräche über den Test ein und der Test gehörte der Vergangenheit an. Allerdings war niemand wirklich geknickt deswegen, die Stimmung war sogar allgemein erheitert.
Außerdem gab es von Ruth am Abend noch Informationen zur bevorstehenden Schiffsübergabe, bei der die Schüler das Schiff ganz alleine führen, und mittlerweile haben alle nur noch die im Kopf und überlegen entweder, für welches Amt sie sich bewerben sollen oder sie arbeiten bereits an ihrer Bewerbung.
Zusätzlich steht auch noch der Deutschtest am Ende der Woche bevor. Die KUSis haben also genug, worüber sie sich den Kopf zerbrechen können, aber der Gedanke, ‚kein Mathetest mehr für den Rest der Reise‘ motiviert alle.

Lieber Papa, alles Gute zum Geburtstag, feiere schön!

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